Entwicklungspolitische Zusammenarbeit
GTZ Projekt PERACOD
(© GTZ PERACOD)
Senegal ist Partnerland der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Seit seiner Unabhängigkeit 1960 wurden Senegal von Deutschland Fördermittel i.H.v. rund 682 Mio € zugesagt. Darüber hinaus wurden 2006 Schulden in Höhe von 120 Mio. € erlassen.
Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit (EZ) wird in enger Absprache mit der Botschaft von den für die Durchführung der Entwicklungspolitik beauftragten deutschen Organisationen umgesetzt. Dies sind im Senegal vorrangig die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) sowie die KfW Entwicklungsbank (KfW).
Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen und die Entsendung deutscher integrierter Fachkräfte werden seit der zum 01. Januar 2011 in Kraft getretenen Organisationsreform der technischen Zusammenarbeit ebenfalls durch die GIZ sicher gestellt. Darüber hinaus sind der Seniorexpertenservice (SES) sowie die DEG - Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH - im Senegal aktiv.
Seit den letzten Regierungsverhandlungen Ende September 2009 konzentriert sich die deutsche EZ auf folgende Schwerpunkte:
- Nachhaltige Wirtschaftsförderungs
- Unterstützung der Dezentralisierung und lokalen Entwicklung unter besonderer Berücksichtigung der Friedensförderung in der Casamance
- Erneuerbare Energie und Energieeffizienz
Hierfür wurden Senegal 57 Mio € für den Zeitraum 2009-2011 zugesagt. Weitere Maßnahmen der technischen wie finanziellen Zusammenarbeit im sog. Gestaltungsspielraum ergänzen das Engagement in den drei Schwerpunkten. Darüber hinaus werden von Dakar aus mehrere Regionalvorhaben im westafrikanischen Raum gesteuert.
Über die deutsche Botschaft werden außerdem jährlich Mittel für Kleinstprojekte zur Verfügung gestellt. In den letzten Jahren meist im Umfang von 50.000 €.