Hilfe für Menschen in Not: Deutschland verdoppelt 2016 humanitäres Engagement in Afrika

Schulkinder und ihre Familien werden in der vom Krieg betroffenen Region Timbuktu (Mali) mit Trinkwasser und Hygieneprodukten versorgt. Bild vergrößern Schulkinder und ihre Familien werden in der vom Krieg betroffenen Region Timbuktu (Mali) mit Trinkwasser und Hygieneprodukten versorgt. (© Plan International)

Noch nie waren so viele Menschen auf der Flucht wie im Jahr 2016 – mehr als 65 Millionen Flüchtlinge und Binnenvertriebene weltweit flohen vor Krisen, Gewalt und Naturkatastrophen. Neben der humanitären Großkrise in Syrien und den Nachbarländern steht insbesondere Afrika im Blickpunkt der deutschen humanitären Hilfe.

In weiten Teilen Afrikas kämpfen Menschen um das tägliche Überleben. Die Lage hat sich in vielen afrikanischen Krisenregionen verschärft: bestehende Konflikte eskalieren, neue brechen auf, klimabedingte Naturkatastrophen halten an. Die Länder Subsahara-Afrikas beherbergen bereits jetzt weltweit die größte Zahl an Flüchtlingen und Binnenvertriebenen. Gleichzeitig sind die durch die Vereinten Nationen koordinierten humanitären Hilfspläne für die Krisen in Afrika unterfinanziert.