Einweihung des WASCAL- Gebäudes an der Universität Cheikh Anta Diop

Landschaft in Senegal Bild vergrößern Landschaft in Senegal (© Deutsche Botschaft Dakar)

Seit 2010 bietet die Universität Cheikh Anta Diop (UCAD) eine regional ausgerichtete Graduiertenschule zur Ökonomie des Klimawandels im Rahmen von WASCAL an.

WASCAL steht für „West African Science Service Centre on Climate Change and Adapted Land Use“, eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte internationale und interdisziplinäre Forschungsinitiative. Neben Deutschland sind folgende westafrikanische Staaten Mitglieder von WASCAL: Benin, Burkina Faso, Elfenbeinküste, Gambia, Ghana, Mali, Niger, Nigeria, Senegal und Togo. Die Vernetzung von Forschungseinrichtungen und Bündelung von Fachwissen sowie Ausbildungskomponenten sollen die vom Klimawandel betroffenen Staaten in die Lage versetzen, sich dem Klimawandel – vor allem im ländlichen Raum – auf lange Sicht anzupassen.

Mitte April 2015 wurde im Rahmen eines Festaktes das WASCAL-Gebäude an der UCAD II eingeweiht. Der Leiter des Doktorandenprogramms, Prof. Aly Mbaye, freute sich, im Beisein des senegalesischen Ministers für Umwelt und nachhaltige Entwicklung und des deutschen Botschafters Bernhard Kampmann, die ersten Absolventen beglückwünschen zu können.

Botschafter Kampmann wies in seinem Grußwort auf die Bedeutung eines gemeinsamen Vorgehens gegen den Klimawandel hin. Er sprach die Hoffnung aus, dass bei der im Dezember geplanten UN-Klimakonferenz COP21 ein Abkommen abgeschlossen werde, um die Erwärmung der Erde unter 2 Grad zu halten.

Deutschland wird rund 1 Milliarde USD zum Grünen Klimafonds beigetragen. Der Klimafonds wurde von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen, um Entwicklungsländern die Finanzierung von Programmen zur Bekämpfung des Treibhauseffekts und zur Anpassung an den Klimawandel zu ermöglichen.

Fischerboote am Strand von Cayar (Senegal) Bild vergrößern Fischerboote am Strand von Cayar (Senegal) (© Deutsche Botschaft Dakar)